Rotten Fruit: The Anti-Islamic Film of ‘Becile’

The bright folk at the Neue Zurcher Zeitung write

Dass der ausschnittweise auf YouTube zu sehende Mohammed-Film zu Ausschreitungen in der islamischen Welt führen würde, war abzusehen. War das Unterfangen die daraus resultierenden Spannungen wert? Und wer profitiert letztlich davon?

Very pointedly the question is asked in the essay-

Wer gewinnt?

And the answer…

In dieser Hinsicht aber darbt, wer sich Baciles Machwerk antut. Der Film reiht munter, was an antiislamischen Klischees längst bekannt ist, und fügt noch die eine und andere Erfindung – etwa den Verweis auf eine homoerotische Neigung des Propheten – hinzu. Rücksicht auf historische Fakten muss Sache einer solchen Darstellung nicht sein: So kann Mohammed im Film einem würdigen Juden gerne an den Kopf werfen, er solle doch den Koran lesen, obwohl dieser erst einige Zeit nach dem Tod des Propheten in schriftlicher Form gefasst wurde; so lassen sich – obwohl Mohammed von einem hübschen Jüngling dargestellt wird, den man ebenso gut als Christus aufs Set hätte scheuchen können – die humanen Seiten des Religionsstifters, etwa seine insistente Sorge um die sozial Schwachen, bequem ausblenden.

Leave it to the Swiss to see things so clearly.

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2 thoughts on “Rotten Fruit: The Anti-Islamic Film of ‘Becile’

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