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Wie redet Gott mit uns? Der Begriff «Wort Gottes» bei Augustin, Martin Luther und Karl Barth

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For the Barthians

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Die Äbtissin, der Söldnerführer und ihre Töchter

Or, more fully, Christine Christ-von Wedel, Die Äbtissin, der Söldnerführer und ihre Töchter: Katharina von Zimmern im politischen Spannungsfeld der Reformationszeit. Unter Mitarbeit von Irene Gysel, Jeanne Pestalozzi und Marlis Stähli

Katharina von Zimmern förderte die Reformation in Zürich beträchtlich, als sie mit 46 Jahren das Fraumünsterstift der Stadt übergab. Kurz darauf heiratete sie den fünf Jahre zuvor in Zürich zum Tod verurteilten Söldnerführer Eberhard von Reischach, mit dem sie noch zwei Kinder hatte. Das ist längst bekannt. Aber es gibt über diese bemerkenswerte Frau und ihre Umgebung noch mehr zu berichten.

Neu gefundene und neu analysierte Quellen ermöglichen einen frischen und ungewohnten Blick auf die «Äbtissin» und die Reformation. Das Buch beleuchtet dabei das Zürcher Soldwesen, die Klosterpolitik der Stadt und Zwinglis Bündnispläne, aber auch die theologische, humanistische und höfische Literatur, die damals im Adel gelesen wurde, sowie das Alltagsleben mit seinen Kämpfen, Freuden und Leiden. Auch taucht eine junge Frau auf, die während Katharinas Äbtissinnenzeit zur Welt kam und deren Sohn behauptete, sie stamme vom Paar Reischach-Zimmern ab.

Christine Christ-von Wedel fügt die vielfältigen Themen der Reformationszeit zu einem farbigen detailreichen Panorama zusammen, das sich um Katharina von Zimmern entfaltet.

Christ-von Wedel here provides readers a very meticulously researched biographical investigation of one of the lesser known but immensely influential women of the early Reformation.  Both the table of contents and the foreword are available to readers at this link in pdf format.  A glance at the TOC provides the outline of the volume and the carefully structured historical reconstruction herein contained.

Concerning the subject: as Irene Gysel remarks in the foreword

Es sollte ein Roman werden. Nachdem das erste Buch über Katharina von Zimmern, herausgegeben 1999 von Barbara Helbling und mir, ausschliesslich historisch gesicherte Angaben enthielt, lag es nahe, die bewegte Lebensgeschichte der letzten Äbtissin des Zürcher Fraumünsters nochmals in etwas freierer Form nachzuerzählen. Schon ihre Kinder und Jugendzeit war abenteuerlich gewesen. Aufgewachsen in einer grossen Familie im Schloss Messkirch mit einer tatkräftigen Mutter und einem überaus begabten Vater, mehrmals vor der Pest in die Burg Wildenstein geflohen, dann durch das Unglück des Vaters aus Messkirch vertrieben, kam Katharina als Flüchtlingskind nach Weesen, wo gleichzeitig, sozusagen im Nachbarhaus, der sechsjährige Ulrich Zwingli bei seinem Oheim, Pfarrer und Dekan, unterrichtet wurde. Mit 18 Jahren wurde sie Äbtissin, nach 28 Jahren im Amt übergab sie die Abtei der Stadt, heiratete und gebar in hohem Alter noch zwei Kinder, bei der Geburt ihrer Tochter Anna war sie 47 Jahre alt. Es gibt zu Katharina von Zimmern erstaunlicherweise ganz wenige Quellen und vor allem kein Bild. Das lässt viel Raum für eine eigene Gestaltung.

To tell the story of von Zimmern and those in her circle, Christ-von Wedel assembles as many primary sources as possible and examines them in incredible detail.  She illustrates her research with numerous photos and images (83 of them to be precise) and provides an extensive list of those primary sources along with a chronology and other informative materials.  The book also features two ribbon bookmarks which I used to mark my place in the volume as I read through it and to mark the endnotes and their location for ease of access.

Von Zimmern was a person of incredible importance in the early years of the Zurich Reformation.  A fact recognized by none less than Zwingli himself, who signed a copy of one of his books (On Divine and Human Righteousness) on its title page for her.  That is, he gave her an autographed copy.  Her life and the lives of those closest to her are the subject of this work.  As the author notes of her work in the last sentence of the text

So sei hier innegehalten und der Versuchung widerstanden, vorwitzig in das Geheimnis von Katharinas Persönlichkeit eindringen zu wollen.

This is biography at its best because it shows magnificently the way that one life is always intertwined with many lives and can never be understood without a grasp of those intertwinings.  I commend this brilliant study to your attention and urge you to read it.  Not only to learn of one of the widely unknown yet immensely important women of the Reformation, but to learn how historical biographies can best be written.

Ulrich Zwinglis Spiritualität: Ein Beispiel reformierter Frömmigkeit

Gottes Wort führt nicht auf Abwege und lässt niemanden in der Finsternis umherirren. Es speist den menschlichen Geist, erhellt die menschliche Seele mit allem Heil und allen Gnaden, erfüllt sie mit Gottvertrauen, sodass diese Gott in sich innerlich aufnimmt. Im Worte lebt sie, zum Worte strebt sie. (Zwingli 1522)

Ulrich Zwingli und die reformierte Tradition überhaupt sind spiritueller als ihr Ruf. Samuel Lutz zeigt auf, dass sich Zwinglis Spiritualität nicht im Verborgenen abspielt, sondern in das kirchliche, politische und alltägliche Leben ausstrahlt. Für Zwingli gehören sowohl geistliches und gesellschaftliches Leben als auch Theologie und Spiritualität untrennbar zusammen. Ein Schatz an Zitaten aus Zwinglis Schriften lassen Leserinnen und Leser unmittelbar eintauchen in Zwinglis Gedankenwelt und an seiner Spiritualität teilhaben.

Via Refo500.

Mit dem Anfang anfangen: Stationen auf Karl Barths theologischem Weg

TVZ has published  Mit dem Anfang anfangen: Stationen auf Karl Barths theologischem Weg

Karl Barths Denken und Handeln folgte der Devise: Es gilt, als Christenmensch immer wieder mit dem Anfang anzufangen. In jeder Zeit ist jeweils neu auszugehen von dem, was Gott uns sagt. So bleiben Theologinnen und Theologen zeitlebens Schülerinnen und Schüler des Wortes Gottes.

Der Barth-Kenner Eberhard Busch zeichnet in diesem Buch anhand ausgewählter Stationen seinen theologischen Weg nach: Von den frühen Predigten (1911) über den aufsehenerregenden «Römerbrief» (1922), die deutlichen Stellungnahmen in der Zeit des Nationalsozialismus, die grundlegenden Themen der «Kirchlichen Dogmatik» bis hin zum Ende seiner Tätigkeit 1967.

Das Buch regt dazu an, genau hinzuhören, was Barth in seiner Zeit gesagt hat und was er uns heute sagen würde. Denn Theologie hat nach Barths Auffassung die Aufgabe, sich einzumischen und die Probleme der Zeit zu benennen. Dabei hat sie nicht zu wiederholen, was die Mehrheit schon meint, sondern hat, wenn nötig, auf eine vergessene Wahrheit zu pochen.

Nothing Busch writes is unworthy of reading.

Bullinger’s “Kommentare zu den neutestamentlichen Briefen: Hebräerbrief – Katholische Briefe”

The print edition is available from the publisher and an extracted electronic edition is available here. Click the link and then the ‘downloads’ tab.  Or enjoy the full volume by clicking on the ‘open access‘ tab.

Im Geist der Reformation verstand Heinrich Bullinger Theologie in erster Linie als Auslegung der Heiligen Schrift. Mit diesem Band – dem neunten in der Reihe seiner Theologischen Schriften – wird die Edition seiner Kommentare zu den neutestamentlichen Briefen abgeschlossen. Darin enthalten sind die Auslegungen des Briefs an die Hebräer sowie der Katholischen Briefe.

Die Texte sind anhand der Erstauflage sowie der ersten Gesamtausgabe der Kommentare Bullingers zu den neutestamentlichen Briefen (1537) historisch-kritisch ediert worden. Erschlossen wird die Edition durch eine Einleitung und insgesamt vier Register (Bibelstellen, Quellen, Personen und Orte).

Bullinger’s commentaries on the Catholic Epistles and the Book of Hebrews are to this day helpful guides to understanding the biblical text.

The introductory chapter is an indispensable aid for seeing the commentaries in their proper historical light.  Following that, the volume offers modern scholars a critical edition of Bullinger’s work on Hebrews, First Peter, Second Peter, First John, James, and Second and Third John.  And Jude.

After the presentation of the critically achieved text of these commentaries, the editor of the volume, the amazingly careful and academically gifted Luca Baschera provides readers with a thorough bibliography, a Scripture index, a listing of sources, an index of persons, and an index of places.

Those indices are wonderful tools for the reader of the printed edition of the volume and readers and users of the electronic edition can, naturally, search for terms or places or Scripture passages quite easily by using the search feature of the PDF.

If, for instance, one wishes to know where Zwingli is mentioned, one need simply ‘search’ Zwingli.

Another important feature of this important work is the marginal notes which, as is the case of the other volumes in the series, allows readers to scan the pages quite quickly and follow the main points of the presentation, stopping along the way at those places of personal interest.

The biblical text upon which Bullinger comments is the Latin.  This because these works were intended for the intelligentsia and not the average pew occupying Zuricher.  They were intended to be read by the learned clergy and those clergy were intended to take what they learned in the pages of Bullinger’s works to their own congregants.

Bullinger’s handling of the biblical text is, as hinted at above, remarkably timeless.  Take, for instance, his treatment of the crucially important James 2:14-17-

14 Qua utilitas, fratres mei, si fidem dicat aliquis habere se, facta vero non habeat? Num potest fides salvum facere illum? 15 Quod si frater aut soror nudi fuerint et egentes quotidiano victu, 16 dicat autem aliquis vestrum illis: abite cum pace, calescite et saturamini, non tamen dederitis illis, quae sunt necessaria corpori, quae erit utilitas? 17 Sic et fides, si 10 facta non habuerit, mortua est per se.

Bullinger observes

Refutat nunc validius hypocritas et titulotenus christianos vividis argumentis docens, non satis esse verbis profiteri fidem, nisi et operibus misericordiae et charitatis praestemus eandem. Isti, quod et paulo ante monui, iactabant solam fidem iustificare, se autem credere, ergo et iustos esse, et recte quidem si per fidem intellexissent coelestem, vivam et efficacem per charitatem vim, nunc autem iactabant vanam quandam de deo et religione opinionem, quam nulla sequebatur vitae morumque mutatio. Ea vero non est fides illa, cui scripturae tribuunt iustificationem. Appellatur tamen a Iacobo »fides« idque per mimesim; hypocritae enim de opinione sua ceu fide gloriabantur. Contra hos autem:  »Quae«, inquit, »utilitas, fratres mei, si dicat aliquis se habere fidem, facta vero non habeat?« Hoc est: »Nihil prodest homini, si tantum dicat: ›Credo in Christum‹, interim vero effectis caret fidei.« Efficit autem fides in pectoribus fidelium serenam conscientiam, tranquillum animum, securum minimeque de bonitate dei atque promissis, maxime de remissione peccatorum nihil ambigentem, sed in concussa spe aeternam vitam expectantem. Efficit praeterea, ut rebus studeamus sanctis piisque, abnegemus indies mundanas concupiscentias et desyderia carnalia. Praestat item, ut deum diligamus atque proximos, iis inserviamus officiis pietatis, misericordia ac charitate.

Haec, inquam, sunt facta sive fructus fidei. Iam ergo, qui his destituitur, nullum certe fructum ex eo sentit, quod dicit se  credere. Atque hoc est, quod dicit Iacobus: »Num potest fides salvum facere illum?«, iterum nominans fidem non vividam fidem, sed inanem de religione conceptam opinionem. Iactitat aliquis se habere vel herbam vel radicem, quae ex lacte hausta medeatur febribus. Haec quid, obsecro, prodest febricitanti, si hausta eam vim non habet, quam iste iactabat habere? Ad eundem modum quid proderit homini fidem iactasse et effectibus fidei caruisse? Iactitat aliquis fidem, sed fides iustificat et ad opera charitatis impellit; hic vero iniustus et immisericors est; quid ex his aliud colligas, quam istum fide carere? D[ivus] Iacobus huius rei evidentem producit parabolam: »Si quis«, inquit, »sorori aut fratri, cui vestis desit ac victus quotidianus, dicat blandis verbis: ›Abite cum pace‹ (Got t b e r adt üc h)  ›dominus provideat vobis victum et amictum‹, atque haec loquutus nihil interim eorum dederit, quae vitae necessaria sunt sustentandae, verba quidem bona loquutus est, sed illa nihil prosunt egentibus, qui nihilominus algent et esuriunt.«

Ioannes potius non sermone et lingua, sed in veritate et opere docet christianos diligere. Ad hunc autem modum habet et negotium praesens. Si quis dicat:  »Credo in Christum et habeo fidem evangelicam«, egregiam quidem professionem facit, at si nihilominus impurus est, avarus et immisericors, inutilis est illa professio. Id vero Iacobus sic enunciat: »Sic et fides, si facta non habuerit, mortua est per se«, hoc est sola; id est: inane fidei vocabulum inefficax est. Et mortuus homo speciem habet hominis, vim et opera hominis non habet. Inde autem tracta est metaphora ad fidem vocabulo tantum, non etiam re fidem.  ….

Etc.  For 8 more pages on these 4 verses.  Bullinger wasn’t averse to using a lot of ink and paper.

The print edition also includes, as do other volumes in the series, a cd-rom which is attached to the back inside cover in a plastic sleeve and said cd contains the volume and is ideal for searches of anything for which one would wish to search.  This is a fabulous and ingenious idea.  More publishers of primary source materials should follow the lead of TVZ and include a cd.

Stunningly, Bullinger still speaks today.  I think the reason for that is because his interpretation of Scripture is theologically oriented and the truth of Scripture is mirrored in the truths of Bullinger’s exegesis.

This is a remarkable volume.  Do obtain a copy and add it to your personal collection.  And then read it.  And what you read, share.  The publisher is to be thanked for making it available.  The editor is to be thanked for a stupendous job.

«Den wahren Gott recht erkennen und anrufen»

Der Schaffhauser Reformator Johann Konrad Ulmer arbeitete jahrzehntelang an seinem Katechismus und schuf damit ein theologisch und pädagogisch herausragendes Werk: klar aufgebaut, theologisch sauber durchdacht und inhaltlich auf das Wesentlichste konzentriert. Im Zentrum des Buchs stehen die Edition einer bisher unbekannten Abendmahlskatechese, der unedierten Erstfassung des Katechismus (1568) und der gedruckten Fassung von 1569. Für die Kommentierung wurde auch nahezu unbekanntes Archivmaterial verwendet. Untersucht werden ausserdem sprachliche Probleme, die verschiedenen Auflagen und die Verwendung von Liedern im Katechismus, die analog zu den Fragen und Antworten gedruckt wurden.

Erich Bryner makes available to modern readers an edition of the Schaffhausen Catechism including a historical introduction by Jan-Andrea Bernhard (who describes the Catechism as the ‘Protestant Lay Bible’); an examination of the historical circumstances of the Catechism’s origin and author; three Catechetical texts and commentary on those texts; the strife provoked by the appearance of the Catechism; and discussion of the editions of the Catechism from 1568 and 1569, along with subsequent editions from 1579, 1591, and 1596.

The final chapter discusses the problems of the Catechism’s language and the volume ends with concluding observations.

The Catechism’s language is original to the period.  Readers, as a consequence, are privileged to be seeing on the page what the original audience of the Catechism saw on their page (though naturally the font and paper were different).

The benefit of such a work is that it allows modern researchers and scholars the opportunity to interact with materials which are historically significant.  It reminds readers of our era that the possession of an entire Bible was a rarity in the 16th century and rather than having the option of opening up and reading the Bible for themselves, many, many Christians instead had to make use of Catechetical materials designed specifically for the purpose of communicating core materials and ideas briefly yet accurately.

These Catechisms often contained the only Scripture many would own, and as a consequence of necessity had to be carefully crafted. And Bryner’s volume illuminates precisely these important facts.

This brief book of 197 pages is both stimulating and useful; and it makes clear that even today the Schaffhausen Catechism is instructive for the Christian Faith.

Die Äbtissin, der Söldnerführer und ihre Töchter

Die Äbtissin, der Söldnerführer und ihre Töchter:
Katharina von Zimmern im politischen Spannungsfeld der Reformationszeit. Unter Mitarbeit von Irene Gysel, Jeanne Pestalozzi und Marlis Stähli

Dass Katharina von Zimmern die Fraumünsterabtei der Stadt übergeben und damit die Reformation mächtig gefördert hat, wenig später aber einen Todfeind der Stadt Zürich, den Söldnerführer Eberhard von Reischach, heiratete, ist bekannt und schon interessant genug. Eben erst gefundene Archivquellen und weitere erstmals oder neu analysierte Akten ermöglichen nun einen ungewohnten und frischen Blick auf diese aussergewöhnliche Frau – und damit auch auf die Zürcher Reformation. Sie beleuchten insbesondere das Soldwesen, die Klosterpolitik und Zwinglis Bündnispläne, aber auch literarische und theologische Hintergründe sowie das Alltagsleben mit seinen Kämpfen, Freuden und Leiden.

Christine Christ-von Wedel fügt die vielfältigen Themen zu einem farbigen, detailreichen Panorama zusammen, so dass die ganze bunte Vielfalt der Reformationszeit um Katharina von Zimmern herum lebendig wird.

Barth lesen: Zentrale Texte seines Denkens

«Am folgenden Morgen fand ich mich, umgeben von einem Stoß von Kommentaren usw., vor dem Römerbrief des Apostels Paulus mit der, wie mir schien, ganz neu aufzuwerfenden Frage nach dem, was denn nun eigentlich dastehe.»

Karl Barth hat die Theologie des 20. Jahrhunderts wie kaum ein anderer geprägt. Dieses Lesebuch enthält eine repräsentative Auswahl seiner Texte. Sie zeigen die wichtigsten Themen und Stationen Barths in seinem Leben und in seiner Theologie auf.

Neben dogmatischen Texten finden sich deshalb auch Briefe, Predigten, Vorträge, Gespräche und autobiografische Notizen. In allen Texten schimmern Karl Barths Witz und seine theologische Brillanz durch und machen das Lesen zu einem Vergnügen. Die Herausgeber stellen jedem Kapitel eine kurze Einführung voran und ermöglichen auf diese Weise einen niederschwelligen Zugang zu Barth. Wer diese Texte liest, ist über Barth gut informiert.

The present work is a volume comprised of 12 chapters, each with excerpts from Barth’s writings organized around themes.  For instance, chapter 3’s subject, ‘Offenbarung und Wort Gottes’, includes excerpts from lectures and of course the KD.  Other segments include extracts from letters and sermons.  In short, if Barth wrote in a genre, that genre is here included at some juncture.

The excerpts follow a chronological order in each chapter, and readers are thereby allowed to watch Barth’s thought mature.  For instance, again looking at chapter three, the earliest excerpt is drawn from an essay written in 1922 and moves forward in time to 1932, 1933, and ends in 1937/38.

Chapters consider the following topics:

  1. Theological Paths
  2. Beginning at the Beginning
  3. Revelation and the Word of God
  4. The Essence of Theology
  5. God’s Being and Election
  6. God’s Creation and Covenant
  7. Jesus and Redemption
  8. The New Man
  9. The Christian Life
  10. Church and Society
  11. Church and State
  12. Sermons as God Talk

The volume ends with a quite brief (1 page) bibliography.  There is no index, but one is not needed as the table of contents is quite extensive.  But there are photos of Barth at the commencement of each chapter.

Readers familiar with Barth will know many of these texts (unless they are American Barthians, as most of these texts have never been translated into English save the Church Dogmatics and a few others).  The extraordinary achievement of the volume isn’t the novelty of the texts chosen but their organization into subjects and then further into chronological order for each topic.  The subtitle of the volume is critically important for understanding the volume: ‘Texts Central to his Thinking’.

The editors here provide, then, a virtual museum exhibition of Barthian thought and, more importantly, thought developing and developed.  Reading the work is a delightful experience akin to wandering through a museum and as one wanders from room to room, from topic to topic, and sees how those topics developed ‘in real time’ in Barth’s mind, one becomes familiar with his theology in a way that other books on Barth’s theology simply don’t achieve.

This is a work which belongs in the hands and before the eyes of every person interested in Barth’s ideas.  Precisely because it presents Barth in a developmental light.  Read it.

What Does it Mean to be Evangelical?

Karl Barth offers the best definition. And none of those in America claiming to be Evangelicals meet it. None.

Geschichte des Gottesdienstes in Zürich Stadt und Land im Spätmittelalter und in der frühen Reformation bis 1531

Zwinglis liturgische Reformen umfassen sämtliche Feierformen von Abendmahl bis Sakramentenspendung. In vier Teilen führt der erste Band zur Zürcher Gottesdienstgeschichte ein in Formen und Praxis, die Zwingli in Zürich vorfand. Alfred Ehrensperger gibt einen Überblick über die Klostertopografie in Stadt und Land und zeigt insbesondere an den Originalschriften Zwinglis die theologische Argumentation und Zielrichtung der neuen Auffassung von Gottesdienst. Neue Formen, die Rolle der Heiligen Schrift und sein besonderes Verhältnis zur Musik lassen erkennen, wie der Zürcher Reformator in die Tradition eingegriffen und was er beibehalten hat.

Alfred Ehrensperger belässt es nicht nur bei einer kritischen Aufarbeitung der Quellen, sondern überprüft an diesen auch die verbreiteten Urteile über Zwinglis gottesdienstliches Wirken.

Alfred Ehrensperger provides readers with a volume that is extraordinarily rich in both secondary information and in primary sources.  He begins, in Part One, with an examination of the situation of the Zurich Church at the cusp of Zwingli’s arrival in the city.  In rich detail the piety of the people, their rituals, saints days, celebrations, ministers, and church services are all described.

Part two is a thorough examination of religion in the cloisters of the city.  Part three turns to a description of the efforts of Zwingli to reform worship and city.  Everything from the disputations to the reforms in worship music to the education of the clergy in the Prophezei are meticulously discussed with primary sources aplenty taken to hand and utilized.  Of particular interest to the present reviewer is the subsection dealing with Zwingli’s traditionalist opponents and their efforts to undermine his reform.

Part four goes into more detail about the reformation of preaching, the mass, and the first Church Ordinance enacted by Zwingli and his cohort.  The body of the text completed, readers then turn to a variety of indices of primary and secondary materials.

If I were to attempt to describe this book’s contents succinctly I would do so by calling it a primary sourcebook of historical significance.  Our author understands the historical enterprise so well that he is able to offer readers precisely what they need in order to understand what the Zurich Church was like before Zwingli arrived, what it was like while he was there, and what he was attempting to do in his reforms.  No one working in the field of Reformation History can afford to overlook this hefty work.

And no one working in the field of liturgy can afford to ignore it.  The liturgical reforms that Zwingli instituted were profound.  And they have abiding significance.  And readers of this work are allowed to understand what those statements fully mean.

TVZ is in the habit of publishing works that bring to our hands materials that no one else can or does.  Once more, the publisher is to be congratulated for doing work that really matters- not just in the short term, but for many decades and centuries to come.  And our author is to be congratulated as well, for doing the work of a team of researchers and presenting it in such a way that it is both engaging and stimulating.

History can sometimes be dull.  But there isn’t a dull line in this book.

A Volume of Potential Interest to you, Dear Reader

Etc.

Kommentare zu den neutestamentlichen Briefen: Hebräerbrief – Katholische Briefe

Appearing in August

Heinrich Bullinger Kommentare zu den neutestamentlichen Briefen: Hebräerbrief – Katholische Briefe

Im Geist der Reformation verstand Heinrich Bullinger Theologie in erster Linie als Auslegung der Heiligen Schrift. Mit diesem Band – dem neunten in der Reihe seiner Theologischen Schriften – wird die Edition seiner Kommentare zu den neutestamentlichen Briefen abgeschlossen. Darin enthalten sind die Auslegungen des Briefs an die Hebräer sowie der Katholischen Briefe.

Die Texte sind anhand der Erstauflage sowie der ersten Gesamtausgabe der Kommentare Bullingers zu den neutestamentlichen Briefen (1537) historisch-kritisch ediert worden. Erschlossen wird die Edition durch eine Einleitung und insgesamt vier Register (Bibelstellen, Quellen, Personen und Orte).

Further details here.   Earlier volumes are reviewed here and here.

New Volumes from TVZ

All here.  Simply search by author or title.  Or just browse the catalog.

Aufbruch und Widerspruch: Schweizer Theologinnen und Theologen im 20. und 21. Jahrhundert

Das vorliegende ökumenische Handbuch versammelt Biografien von 55 massgeblichen theologischen Persönlichkeiten aus der Schweiz. Sie alle haben im 20. Jahrhundert und bis in die neueste Zeit das theologische Verstehen und ethische Handeln in den Kirchen, an den Universitäten und in der Gesellschaft reflektiert und geprägt, sei es in biblischer, ökumenischer oder interreligiöser Hinsicht, sei es aus historischer, systematischer oder praktischer Perspektive.

Wie in den beiden Vorgängerbänden (I: 1990; II: 1998) konzentrieren sich die von verschiedenen Autoren und Autorinnen verfassten Artikel auf exemplarische Werkanalysen, persönliche Begegnungen und die spezifische Stossrichtung des theologischen Denkens. Sie bieten eine knappe, informative Übersicht zu Leben und Werk der porträtierten Persönlichkeiten, inklusive einer Bibliografie. So führt dieser Band ein faszinierendes Geschichtswerk weiter und skizziert zugleich die aktuelle Landschaft der römisch-katholischen, evangelisch-reformierten und christkatholischen Theologie der Schweiz.

New by Ulrich Luz

Via

Coming Soon: An Interview with the Editor of the New Edition of the Zurich Bible

This new edition of the Zurich Bible came out in January and the editor has agreed to ‘sit down’ for an interview about the volume. I’m looking forward to sharing our exchange with you. More anon.

Die Ausgabe für das persönliche Bibelstudium und die Arbeit in der Gemeinde. Neu mit deuterokanonischen Schriften.

• mit deuterokanonischen Schriften
• mit Einleitungen und Glossar
• einspaltig
• Schriftgrösse 100 %

Andere einspaltige Ausgaben: Schulbibel rot, Leinen grün
Einspaltig mit grösserer Schrift: Leinen dunkelrot, Kunstbibel, Leinen rubinrot

2019, 2251 Seiten, 12.9 x 20.0 cm, Hardcover
ISBN 978-3-85995-256-0
ca. 19,90 €

It also comes in red.

A Bunch of Barth

TVZ is featuring a bunch of Barth stuff for the 2019 centennial celebration of his Romans (1st ed.).  Take a look, Barthians.  Including, but not limited to (in any sense) these:

The Newest Edition of the Zürcher Bibel

Includes the Deterocanonicals-

  • Judith
  • Tobit
  • Baruch
  • Jesus Sirach
  • Wisdom of Solomon
  • 1 Macc
  • 2 Macc

Along, of course, with the rest of the Old and New Testament books.  TVZ have sent a review copy of this edition, for which I thank them.

Stay tuned.