Today With Zwingli: A Letter to the City Council of Constance

Zwingli was in the habit of writing various Cities and Towns and urging them to adopt Reform.  His letter of 5 August, 1523, to Constance has the same aim, with the added bonus of persuading them to ignore the lies being spread abroad about him.  After the usual introductory pleasantries he remarks

Und hab für mine gnädigen herren burgermeister und ratt Zürich kert und gebetten, sy wellind üwer wysheit anwenden umm erfaren und erduren diser sach, welchs nit klein zuo der er gottes, üwer und unserer kilchen ruow und frid dienen wirt, als dann ire eignen brieff clarlich anzeigen werdend.

Hierumb ist an üwer wysheit min gar engstig ernstlich bitt, die welle sich nit laßen beduren, ob der handel einem glych träffenlich geachten nachsuochen wurde, und den ernstlich suochen und eriagen. Ja ich mein, das ich sölches anmuotens zuo üch recht hab; denn wir eines himelichen vatters, eines gloubens und touffes sind [Eph. 4. 5], welchs ein gnuog türe ursach ist, üch umm den handel ze gründen erfordren.

Ir sind Christen; so söllend ouch ir die er Christi redten, (verzych mir üwer wysheit, das ich so gheim mit dero reden gdar) und darumm nieman ansehen, glych als ouch ünser houpt Christus nit ansicht die personen, das ist ußerlichen schyn der menschen, und minen herren von Zürich alles, so hierinn sich befinndt, getrülich zuoschicken, damit die münd, die umbill und bosheit redend, verschloßen werdind. Ich wird ouch gwüsslich bericht, wie üwer wysheit in kurtz hinggangner zyt iiij ersame, wyse und des radts by üch menner für minen herren zuo Costentz geschickt von etlicher hendlen wegen; sye der minen ouch ze red worden und mich der schantlich erdachten red halb angeruert.

Don’t listen to what people say of me- read what I write myself.  That is his message to Constance.  It’s smart advice even now.  Don’t believe what you read ABOUT Zwingli until you’ve read Zwingli himself. Ad fontes!