Daily Archives: 19 Oct 2019

Quote of the Century

When at academic conferences…

I wish chairs would hold presenters to time. Allowing one speaker to hold a session hostage with an egregiously long paper robs all of us of the opportunity for scholarly exchange. – Susan Cogan

OH how TRUE!  Do it!

How A Saturday Can Go Awry

So, here’s the thing, I went over to my daughter’s house today to get her mail and check the house (because she’s out of town for the weekend).  And lo and behold, when I opened the garage door water was gushing out of the hot water heater….

Blerg.

I cut off the water and called a friend who is skilled at such things and while awaiting his arrival I swept out all the standing water and after he arrived and assessed the situation and we picked up the necessary supplies and a new hot water heater, we set to work installing it.

Or, more precisely, he set to work installing it and I handed him stuff.

It took most of the day.  Because we ran into several soldering issues.

But it’s fixed and working well and heating water and now of course I’m paranoid about it so I turned one of her house cameras towards the water heater and I’m checking the live feed maniacally every 39 seconds to see if there’s any puddling.

It’s good to have friends.  He saved us a ton of money on installation and the water heater was fairly priced at Lowes.  So, after all the trouble and anxiety, everything is set to order.

How was your day?

Quote of the Day

The differences among Christians are nothing in comparison of the differences among heathens. The truth is, religion is such an illustrious, noble thing, that dissensions about it, like spots in the moon, are much more noted by the world, than about any lower, common matters. Men may raise controversies in philosophy, physic, astronomy, chronology, and yet it makes no such noise, nor causes much offense or hatred in the world: but the devil and corrupted nature have such an enmity against religion that they are glad to pick any quarrel against it, and blame it for the imperfections of all that learn it and should practice it.  — RICHARD BAXTER

In Which Zwingli Is Asked About Rumors of Promiscuity

On 19 October, 1522 the Cantonal Clerk of Schwyz wrote Zwingli the following letter in which he relates to Zwingli various charges of promiscuity which are swirling around concerning him (along with other matters).  The letter is quite respectful and it is very clear that the Clerk doesn’t believe the charges, but wishes to have Zwingli’s response in order to silence his enemies.

Min früntlichen gruoß, heyll unnd alles guot wünsch ich üch in Cristo Jhesu, unnßerm herren.

Nachdem unnd ich ein besundern gunst zuo mier tragende von üch gespürt hab alls “Ein getrüwe warnung, unßer vatterlandt z ͦbeschirmen” von üch insunders enpfieng, darab ich nit wenig erfröwt, üch des billich hochen danck sag; dann es, ob gott will, so vyll unnd mier müglich, sin krafft unnd die meinig, dorum es erdicht, in mier würcklich handlen soll. Unnd so dann ich yetzo kurtz vergangner zytt durch ettliche priester, min Der Schreiber gibt u (im Anlaut v) und seinen Umlaut, ebenso uo und seinen Umlaut durch dasselbe Zeichen wieder, gewöhnlich durch ü resp. ü. In unserm Abdruck  sind beide auf Grund der Etymologie auseinander gehalten.

Zweifelhafte Fälle: dürch, brüder, hinderrücks, pfründen, anthwürt.  guot günner, gereitzt, minem allten fürnemen abzuostan, unnd mich ettlicher maß uff die evangelische ler unnd meining alls den rechten weg der selikeytt gebogen, deßhalb mir ettliche kleine büchly unnd ermanungen, mich darin zuo erlernen unnd erlustigen, in min huß getragen, unnd namlich eins durch üch gebredigott unnd den erwirdigen geistlichen frowen zuo Zürich  in Ödembach zuogeschribenn, vom großen münster am vj. tag Septembris in dißem jar, wysende “Don der klarheit unnd krafft deß wortz gottes” etc.; unnd so me ich mich darin ersuoch unnd befindt der frucht, ye me min sell enzünt wirt nach denen geistlichen lustbarkeitten hungerig zuo sin unnd durst zuo haben nach den himelschen ergetzlikeyttenn: vermag ich durch mich selbs nitt, sunder bin in hoffnung, der allmechtig habmich darzuo gezogen; dann ich dißn dingen hievor unverstanden widerfacht gentzlich davon nüt hörren wollt.

Harum, lieber bruoder in Cristo, lassendt üch min frävelheit, an üch zuo schriben, nit wunder nemen; dwyl unns doch angeborn, zuoflucht zuo haben an die end, dahar er sich allermerst trostz versicht. Ist kein wunder, das ich harinn zuo üch besunder zuokerren; dann alls ich üch vor ettwas jaren necher dann yetz gesessen, schampt ich mich nit, üch anzuorüffen um hillff, mier unnd minen kinden zitlichen hunger abzuowenden, darin ich von üch gantz unverlaßen, sunder millte hanntreichung täglich enpfieng, um weliches guot üch gott widergellt thüy etc. So das um den zyttlichen hunger beschechen, den mier gott durch sin gnad abgestellt – dem lob sy in ewikeyt – wie vyl mer soll ich mich trostz zuo üch versechen um den hunger miner seel, dwyll unnd ich weißt [!] üwer gröste neigung unnd begirlich fröid sin, die Cristen zuo furen uff den weg warer cristenlicher liebe.

Dwyll unnd wier dann alle glider sind in Cristo Jesu, unnßerm houpt, verhoff ich, min hunger sölle üch wie mier angelegen sin; deßhalb ich üch vermanen unnd bitten in Cristo Jhesu, unnßerm lieben herren, dwyll unnd mich gott durch sin sunder gnad mit kranckheit angeregt, ouch ich mins amptz halber so vyll beladen, das ich an die ortt und end, da man semlich ding veyll hatt, nitt kommen kan, das yer mier semliche liebliche bücher, die yer erkennennt mier aller bequemost sin zuo der liebe gotz unnd cristenlichen leben; dann ich darzuo ein semliche neigung gewunnen, das mier nüt me angenemers ist, dann in sölichen cristenlichen dingen mich zuo erlernen unnd leßen, zuo frucht mier unnd minem hußfölckly unnd allen denen, so darzuo neigung haben.

Hierin wellindt mich in brüderlicher trüw bevolhen haben, mier semliche bücher ußzuozüchen unnd mier zuo schicken mit schrifftlichem bericht, was sy kosten; will ich dorum by cristenlicher trüw früntlich bezalung thuon etc. Dwyll unnd ich dann ein besundere früntliche neigung zuo üch hab, deßhalb ich ungern hör ützit ungerattes von üch sagen, mag ich nit verhallten die schmach, so üch hinderrucks um der warheit willen zuogelegt: zum ersten, so fließen üwer bredigen nit uß guotem grundt, sunder uß nid unnd haß, syendt leckersbuoben; zum andern so schelltendt unnd schmützent yer nun die geistlichen oberkeytt, worum nit ouch den keyßer unnd die welltlichen fürsten? dorum daß sy üch beschirment; zum dritten, dwyll unnd yer das evangelium so lutter wellint machen, gepürte es, das yer im ouch nachleptindt (möcht davon ein yeder bewegt werden, üch nachzuovollgen!); so aber yer überflüssiger in buobery dann ander lebendt, sy ein zeichen üwer unwarheit.

Das regt nun üwer person allein nit an, aber dis: ier habendt zwo oder dry pfruonden erbredigot, das yer deßter mer huoren gehaben mögent unnd deßter baß üwer pracht mit tantzen, pfiffen, singen, seittenspil gehaben mügt, etc. Unnd so man semlich reden zuo vyll malen brucht unnd durch vyll personen gesagt, so der warheit widerfechten, um daß sis nit mögen erliden, begerte ich, yer welltendt mich zimlicher anthwurt hieruff zuo geben berichten, wo ich semlichs oder derglichen mer hörren wurde, semlichs von mier in keiner andern meinig dann in cristenlicher  trüw zuo vermercken, damit yer unnd ich die warheit deßter baß beschirmen  mögen.

Hiemit bevilch ich mich üch in cristenlicher brüderlicher trüw nach minem vertruwen. Hiemit wellindt mier ouch sagen min dienst unnd gruotz  bruoder Cuonratten zuo Küßnacht. Beger hierin früntlich anthwurt, so  erst das sin mag.

Datum Schwytz am 19. Octobris a 15xxij. üwer underteniger Balltassar Stapfer,  lanndtschriber zuo Schwytz.

Dem erwürdigen wollgelerten geistlichen herren Huldrichen Zwingly,  lüpriester zuo Zürch bim grossen münster,  minem gnädigen lieben herren unnd cristenlichen bruoder.

Zwingli’s full response is lost.  What a tragedy.

Today In Brunnerian History

October 19, 1946 was a momentous day in the life of Emil Brunner, for it was on that day that Dogmatics Volume 1 was published, and it was also the day upon which he received an Honorary Doctorate from Princeton University.  Congratulations are in order (or at least would be if he were still alive).

Fun Bultmannian Facts