The Church and Politics

Einen Monat vor der Abstimmung über die „Selbstbestimmungsinitiative“ und die „Überwachung von Versicherten“ und während der Kampagne „Kirche für KOVI“, positionieren sich viele Kirchenvertreter*innen, kirchliche Organisationen und Kirchgemeinden für die Menschenrechte, für die Privatssphäre von Versicherten und für die Wahrnehmung der Verantwortung schweizerischer Konzerne. Damit erregen sie oft den Unmut Andersdenkender. Dieser Unmut bezieht sich aber weniger auf die vertretene Position, sondern viel mehr darauf, dass eine Religionsgemeinschaft oder deren Vertreter*innen sich überhaupt politisch einbringen. Dahinter steckt ein Missverständnis, das den säkularen Rechtsstaat im Verhältnis zu den Religionsgemeinschaften betrifft und die Religionen auf den Bereich des Privaten begrenzen will.

Etc.