The Last Thing Zwingli Wrote…

Was written on the 7th of October, 1531- just 4 days before his death at Kappel-am-Albis.    Titled Ein Kalenderspruch für die im Christlichen Burgrecht Verbündeten.

It’s a poem-

Ir herren und stett samenhafft
von der christlichen burgerschafft,
sehend ob allem uff zwey ding,
so wirt üch alle gefaar ring.
Erstlich erkennend gottes gaab,
darnach warumb ers geben hab.
Das er sin willen und warheyt
uch so klarlich hatt fürgeleyt,
do ir sampt andren in der nacht
irrtend, er üch das liecht gebraacht,
ist das nit das gröst gnaden stuck?
Dann welcher herr ist, der nit schmuck
unnd berge all sine raadtschleg?
Aber gott hat üch sine weg,
sinn und meinung fry ufgethan
dess im kein hertz gnug dancken kan.

So er nun üch zu sinem gschir
für ander gkießt, so gloubend mir,
er wil etwas damit schaffen,
drumm sölt irs nit übergaffen
sunder alle macht ankeren,
das man dem unrechten weren
und das recht widrumb mög zwyen,
ouch helffen denen, so schryen,
getrengt umb des gloubens willen,
damit werdend ir verstillen
gottes zorn, den wir wol verdient,
dann der wirt mit bessren versünt,
so werdend ir syn gottes rych
hie und dört mit fröud ewigklich.

It’s ironic that the poem ends, as it does, in its last two lines… looking towards eternity…  Perhaps Zwingli sensed what was coming as he gathered his things to go to Kappel to serve the troops as Chaplain.