The Reformation in France

The NZZ has the essay- Warum die Reformation in Frankreich mit Calvin und nicht mit Luther begann.

Ein Jahr nach seinem Sieg über die Eidgenossen bei Marignano ging Franz I. von Frankreich 1516 mit dem Papst das Konkordat von Bologna ein. Es etablierte die gallikanische Kirche als Nationalkirche: Der König schlug jeweils die Namen vor für die gut 100 Bischöfe und die rund 800 Äbte, dem Papst blieb faktisch nur das Bestätigungsrecht. Die Krone hatte damit indirekten Zugriff auf die Benefizien, das Kirchengut. Das misslang in Deutschland Kaiser Karl V., dem grossen Gegenspieler sowohl von Franz I. wie von Martin Luther: Er konnte keine deutsche Nationalkirche errichten. Vielmehr gelangte die Kontrolle über die jeweilige lutherische, aber auch katholische und später reformierte «Staatskirchen» an die rund 400 Reichsstände. Die Glaubensspaltung war entscheidend für deren föderalistische Autonomie, erhielten sie doch in unterschiedlichem Umfang die Verfügung über die Ressourcen und das Personal der Kirche.

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