Zwingli, Calvin, and Luther on the Jews: Decidedly Not Three Peas in a Pod

Die Schweizer Reformatoren Ulrich Zwingli und Johannes Calvin seien weniger aggressiv gegenüber Juden gewesen als der deutsche Reformator Martin Luther. Dies teilte Serge Fornerod, Projektleiter Reformationsjubiläum 2017 beim Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK), auf Anfrage von kath.ch mit. Hintergrund ist eine Diskussion in der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) über eine Einbindung von Vertretern des Judentums in das Reformationsgedenken, weil Luther sich sehr verletzend über das Judentum geäussert haben soll.

That’s absolutely right.  Even Melanchthon was very displeased with Luther because of the latter’s anti-Jewish polemic.  Our essayist is also correct to observe

Im Vergleich zu Luther seien die Schweizer Reformatoren Zwingli und besonders Calvin «viel freundlicher zu den Juden gewesen, oder genauer gesagt viel weniger aggressiv», so Fornerod gegenüber kath.ch. Man finde bei ihnen keine Schriften zum Judentum wie bei Luther, was daher komme, dass die Schweizer Reformatoren stärker als Luther durch den Humanismus geprägt worden seien. «Das bedeutete unter anderem, dass man die Texte in der originalen Sprache lesen wollte, und dem ‘Alten’ Testament genauso die Qualität des ‘Gottes-Wortes’ gab wie dem Neuen Testament.»

Laut einem Lexikonartikel über Zwinglis Haltung gegenüber dem Judentum auf der Homepage der reformierten Kirche des Kantons Zürich ging Luther «offenbar ganz traditionell davon aus, dass die Kirche das Judentum als auserwähltes Volk ersetzt habe.» Zwingli sei dieser Tradition nicht gefolgt.

It’s a better essay than most on the subject.  Give it a read.