Today With Zwingli: The Explanation of the 67 Articles

On 14 July 1523 Zwingli published his very long ‘Explanation’ of the 67 Articles he had put together to explain his Reformatory program. It’s good stuff. You can read the Articles here. If you read German, you can read the explanations published on this date here. If you’re confined to English, you’ll have to get this book.

Here’s my favorite (because in it Zwingli eviscerates the ‘entertainment’ too often found in worship)- (skip to the end for an explanation if you wish) –

Der sechs und viertzigst artickel.

So muoss ie volgen, das tempelgsang oder gschrey,

one andacht und nun umb lon, eintweders ruom suocht vor den menschen oder gwün. Der sinn ist, das die gsang, die man in den templen thuot umb lon und one andacht, allein darumb geschehind, das man oder gruempt werde, wie man geystlich sye oder das man gelt gwünne, welche fürnemmen doch alle böß sind. Darumb noch vil böser ist, das man sölichen gouggel den menschen zuo eim geltkloben für die nasen ußsteckt und inn so tür verkoufft.  Hie sprechend sy zum ersten: So es aber mit andacht geschicht, so ist es ie nit böß. Antwurt: Hast nit ghört, das du kein werck schetzen solt, wie guot es sye; denn so man uns das gestattete, so wurden wir unser werck so tür schetzen, daß uns got die kümmerlich möchte bezalen. Das ein werck guot sye, lyt allein an got; von dem muoß es kummen. Darnach pruelt der andacht nit vor den menschen, wie die unsinnigen buoler thuond, sunder er gadt an sin stille. Da kan er sich aller bast mit got ersprachen; denn inn zücht nitt gsicht, nit ghörd von der guoten betrachtung ab.

Es ist wider aller menschen vernunfft, das man in grossem gethös unnd gthön sinnig oder andächtig sye. Darzuo ist des menschen andacht so kurtz und schnell, das er gar nit lang mit worten und hertzen andächtig ist; aber mit dem inneren sinn und gedancken imm hertzen mag er den andacht lenger verstrecken. Darus man ermißt, das die, die so übel an dem korgsang rüwt, eintweders närrisch sind oder kindisch. Närrisch: das sy noch den rechten, waren andacht nie erlernet hand; denn hettind sy den ie recht empfunden, so möchtind sy nit erlyden, das man sy mit dem mönen irrte. Kindisch: das sy den kinden glych gern singend und hörend singen, ob sy glych nit verstond, was sy singend. Ja, ich sag by der warheit, das ich das umblonsingen mee sündig warlich schetzen mag dann guot. Denn was thuond die kinder minder, die umb die gaß krützend und ouch darzuo singend, und buckent ire münd ouch in seltzame wort, die weder sy noch andere menschen verstond. Also singt der meerteil joch der münch und pfaffen, das sy wenig verstond, was sy singend.

Doch muoß man inen lonen oder aber sy singend nit. Darzuo ist da oben gnuog bewärt, das wir nit durch unsere werck sunder durch gottes erbärmbd sälig werdind, mit dero ouch die todtenpfyffer sälig werden muessend, und nit mit iren wercken. Demnach werffend sy engegen: Ist es aber nit wäger, man sye also in der kilchen, denn das man muessig gang oder imm bretspil lige? Antwurt: Gnad, herr, das ir dahin kummen sind, das ir üwren so schönen gotsdienst nit besser sin könnend bewären, denn das er dennocht besser sye denn muessiggon und bretspilen. Wellend ir üwren andacht dahin rechnen, so wil ich reden: spinnen sye besser dann muessiggon und brätspilen. Wie wär nun, ir spunnind oder haspletind, min andächtiger vatter? Doch sind ir ze starck darzuo, wie wär es, man machte ein holtzschyter oder ein pfluogheber uß üch, so ir doch etwas muessend thuon für muessiggon? So hulffind ir ouch dem gemeinen menschen die arbeit tragen; ir sind schön und fäßt.

Ach got, wie muoß man üch die wyl so kostlich vertryben! Thuond so wol und lesend das 14. capitel 1. Cor. [1. Cor. 14. 19], so werdend ir finden, das Paulus lieber wil fünff wort mit verstand des sinnes reden andren zuo der ler, weder zehentusend wort mit der zungen. Also werdend ir, wie da oben ist anzeigt, nach dem sinn der gschrifft arbeiten und die unverstandnen wort lassen ligen, als ich hoff. Und so ir überein frölich sin wellend in dem geist, so würt das nit lang wären. Darumb thuond es, so lang das gemuet mit den worten hält; hab ich dhein zwyfel, ir werdind nimmerme singen; denn er spricht daselbst [1. Cor. 14. 15]: Wil ich mit dem atem einen psalmen reden, so sol es mit dem gmuet geschehen, das ist: wiltu mit dem mund einen psalmen reden, luog, das munnd und gmuet mit einandren ziehind. Nun ist mund und gmuet, so man bättet, nit lang uff eim weg, vil weniger gemuet und gsang. Lis das gantz capitel daselbst, so findstu, das under den Cristen das höchst ampt ist, daß sy das wort gottes zuo guotem verstand bringind, damit die gantz menge gelert werd. Item es hatt ouch Amos 5. [Amos 5. 23] das singen imm alten testament verworffen: Thuo mir das gmürmel diner gsangen hinweg, und das gsang diner lyren wil ich nit.

Wie wurd der pürisch prophet zuo unseren zyten thuon, wenn er so mengerley musick in den templen sähe, und so mengerley mensuren der basdentzen, turdionen und hopperdentzen und ander proportzen horte, und dazwüschen dis zarten korheren in iren sydinen hembdlinen zum altar gen opffer gon? Warlich, er wurd aber schryen, daß sin wort die gantz welt nit erlyden möcht. Sich, das tockenwerck in den templen kost so vil schweiß und arbeit; noch wil es nieman ze hertzen gon, noch muoß man die glychßnery (ich hatt nach geredt: die abgötery) für und für neren. Unnd beschicht doch nit on merckliche sünd; denn da wirdt eintweders angesehen uppige eer oder wollust oder nutz, und kanst du nienen nüt uß der gschrifft harfürbringen, das den verlonten gotsdienst bevest. Denn das wort: Der arbeiter ist wirdig sines lons Luc. 10. [Luc. 10. 7], dient gar nit dahar.

Darumb sol im nieman grusen lassen, ob er das russen uß den templen laßt kummen, und ordnet an des statt wolglerte, die das gotswort trülich uffschliessind, und gibt das übrig guot den armen, dürfftigen, doch mit sölicher mas, das da nit uffruor enspring, es wellind dann die gotsjunckheren nit anderst. Alde, min tempelgmürmel! Bis mir nun nit schad; guot weiß ich wol, das du mit nit bist.

Aber biß grueßt, o frommes, innwendigs gebett, das vom gotswort erweckt würdt imm hertzen des gleubigen menschen, ja, ein kleiner sünftz, der kurtz bschicht und sich selbs erkent, und bald wyter loset! Bis  ouch grueßt, du gmeines gebett, das alle Christenmenschen für einandren tuond, es sye offenlich imm tempel oder imm kämerlin, doch fry, unverlont! Ich weiß, das du das gebett bist, dem gott geben wil, das er verheissen hat.

To summarize- worship is more about hearing and heeding the Word than it is in hearing shrieking self-promoting buffoons compete with the organ for attention.

About Jim

I am a Pastor, and Lecturer in Church History and Biblical Studies at Ming Hua Theological College.
This entry was posted in Zwingli. Bookmark the permalink.

One Response to Today With Zwingli: The Explanation of the 67 Articles

Leave a Reply, but it will be moderated

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s