The 499th Anniversary of the Heidelberg Disputation

Am 26. April 1518 war Martin Luther zu Gast in Heidelberg. In der dortigen Universität leitete der Reformator eine wissenschaftliche Disputation. Anlass war das Generalkapitel – die höchste beschlussfassende Instanz – der deutschen Augustiner-Eremiten strenger Observanz, das 1518 in Heidelberg stattfand. Zunächst waren also die Ordensangelegenheiten geklärt worden, bevor es zur Disputation kam.

Die Disputation selbst kann schon als Teil des Vorgehens der römischen Kirche gegen Luther im Streit um den Ablasshandel verstanden werden. Der Augustinerorden war von Rom beauftragt worden, eine Disputation durchzuführen, in der Luther seine Thesen zum Ablass erläutern sollte. Dies geschah jedoch nicht, denn Luther ging schlicht nicht auf die Problematik ein. Stattdessen befasste er sich – im Hörsaal der Artistenfakultät – mit den Themen der Werkgerechtigkeit und der theologia crucis.

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