And Staring Over Zwingli’s Shoulder Again…

Sometime in April of 1524 Zwingli wrote this little bit: Ordnung von den drei Kilchhören.

Ordnung von den 3 kilchhörinen, so verr die minen herren gevallen wurde.

[1.] Uf Marci sol man 1. fierteil einr stund vor 5. zuo allen kilchen ein zeichen lüten, zuo fünfen das ander, und bald darnach us allen kilchen usgan mit zemenlüten, das man zum Grossen Münster anheben sol und zuo dem Frowenmünster zemenkumen. Da sol ein predge gehalten werden, ein uslegung eines der siben psalmen uf ein halb stund oder stund, demnach das volck gelert werden, wie es alle notturfft da von dem allmechtigen got begeren sölle. Und sol nach end der predge die gemein priesterschafft die siben psalmen, wie vormal gebrucht, gegen einander betten, one die litany, mit dem beschluss des gebettes für die sünd; und demnach one gsang widrum heimkert werden.

[2.] In der krützwochen zuo glicher wys wie uf Marci zuo iedem tag; doch das man uf mentag zuo Sant Peter, zinstag zum Grossen Münster, mitwoch zuom Frowenmünster, wie vor uff Marci bestimpt ist, gang, predge und bitte, damit wytschweiffen, darus gar bald lichtverige erwachsen möcht, und arbeit vermitten werdind und iederman zuo rat und arbeit noch zytlich komen mög.

[3.] Die übrigen krützgeng, von minen herren angesehen, als gen Einsüdlen, uff den Hof, setzend wir irer wysheit heim, in hoffnung, sy werdind hierinn mit got ermessen, welchs das aller gotzgevelligost sye.

When one goes to worship matters. That one goes, matters more. That people have to be told to do it matters most of all.

About Jim

I am a Pastor, and Lecturer in Church History and Biblical Studies at Ming Hua Theological College.
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