I Still Have the Plague…

zwingliIn mitten der kranckheit.

Tröst, herr gott, tröst!
Die kranckheit wachßt,
wee und angst faßt
min seel und lyb.
Darumb dich schyb
gen mir, einiger trost, mit gnad,
die gwüß erlößt
ein yeden, der
sin hertzlich bgär
und hoffnung setzt
in dich, verschetzt
darzuo diß zyt all nutz und schad.
Nun ist es umm.
Min zung ist stumm,
mag sprechen nit ein wort.
Min sinn sind all verdort.
Darumb ist zyt,
das du min stryt
fuerist fürhin,
so ich nit bin
so starck, daß ich
mög dapfferlich
thuen widerstand
deß tüfels facht unnd fräffner hand.
Doch wirt min gmuet
stät blyben dir, wie er ioch wuet.