Karl Barth Has Been Dead 48 Years…

kbYou know what this means don’t you?  It means in two years his followers are going to build a statue of him and offer sacrifices and burnt offerings to their lord.  Meanwhile, the rest of us will maintain a modicum of sensibility and simply remember the great man more moderately.  By thinking about what he said.

Reformierte Info commemorates the giant thusly- by quoting extensively from a Christmas essay:

“Man ist nicht damit ein Christ, dass man dies und das tut, denkt und glaubt, erlebt, sagt. (…) Also damit ist oder wird man in der Tat kein Christ, dass man das Bekenntnis nachsagt. Wohl aber damit, dass uns die Offenbarung angeht, dass man sich von ihr gesagt sein lässt, was sie sagt, und dass man dann, in welcher menschlichen Unvollkommenheit auch immer, nachsagt, was uns vorgesagt ist. Wir setzen nun voraus, dass Gottes Offenbarung den ‘modernen Menschen’ genau so angeht, wie sie den antiken und den mittelalterlichen Menschen anging und wie sie den Menschen des Jahres 3000 angehen wird. Was sollen wir denn zu Weihnacht Besseres tun, als eben mit dieser Voraussetzung an alles Volk herantreten? Der Engel in der Christnacht hat diese Voraussetzung offenbar auch gemacht. Wir setzen voraus, dass der ‘moderne Mensch’, der dies liest, es sich eben jetzt wieder einmal sagen lässt: Du liebst nicht nur mit jener Liebe, die aufhört, sondern du bist geliebt mit der Liebe, die nimmer aufhört, die du garnicht verdient hast und garnicht erwidern kannst.”*

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*Karl Barth, Das Wunder der Weihnacht (1927), in: ders., Weihnacht, Christian Kaiser Verlag München 1934, 21f.

About Jim

I am a Pastor, and Lecturer in Church History and Biblical Studies at Ming Hua Theological College.
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