Oskar Farner: In Memoriam

Oskar Farner was the author of a 4 volume biography of Huldrych Zwingli and one of the editors of the rightly famed Corpus Reformatorum edition of Zwingli’s works.  He was born on 22 September, 1884 and since it’s his birthiversary, I’m remembering him today.

A brief entry on the life of Farner can be found in the Historical Lexicon of Switzerland:

geboren22.9.1884 Unterstammheim,gestorben 16.7.1958 Zürich, ref., von Unterstammheim. Sohn des Alfred, Pfarrers. ∞ 1916 Mary Wieser. Stud. der Theologie in Basel, Marburg, Berlin und Zürich. Ab 1908 Pfarrer in Stammheim, ab 1931 Pfarrer in Zollikon, 1937-50 am Grossmünster in Zürich, bis 1955 Kirchenrat und Kirchenratspräsident, u.a. Chefredaktor des “Kirchenboten für den Kt. Zürich”. 1930 Habilitation für Kirchengeschichte an der Theol. Fakultät der Univ. Zürich, 1938-54 Titularprofessor. F. entfaltete neben seinen kirchl. Ämtern eine äusserst fruchtbare wissenschaftl. Tätigkeit, die zum grössten Teil Huldrych Zwingli (“Das Zwinglibild Luthers” 1931, “Huldrych Zwingli” 1943-60, 4 Bände) und der Zürcher Reformation gewidmet war. 1931 Dr. theol. h.c. der Univ. Basel, 1954 Dr. phil. h.c. der Univ. Zürich.

A more complete look at this impressive scholar’s life is available in Zwingliana where von Muralt published a wonderful obituary.  Here are a few excerpts-

Als Oskar Farner am 22. September 1954 seinen 70. Geburtstag feierte und von der Universität Zürich die Würde eines Doktors der Philosophie ehrenhalber empfing, berichteten die Zwingliana über sein Wirken als Zwingli-Forscher. Heute, da dieses reich gesegnete Leben seinen Abschluss gefunden hat, versuchen wir nochmals, das Ganze zu überblicken und das Werk des Gelehrten in den allgemeinen Zusammenhang der neueren Zwingli-Forschung hineinzustellen.

And, very importantly to note,

Das Bedeutungsvollste im Schaffen Farners liegt aber im folgenden: Noch Emil Egli hatte nach den Selbstzeugnissen Zwinglis die Auffassung vertreten, daß der Schweizer unabhängig von Luther Reformator geworden sei.

That’s right- the chief achievement of Farner was his recognition that Zwingli was a Reformer independent of Luther and not beholden to him in any way.  But that wasn’t his only achievement:

Oskar Farner war im Hauptberuf Pfarrer und Diener der Landeskirche als Mitghed und Präsident des Kirchenrates. Als solcher war ihm die Verkündigung des Wortes Gottes das Eine, was not tut. Aus seinem Leben als praktischer Verkündiger und Seelsorger brachte er das so ungemein lebendige Verständnis für den Verkündiger und Kämpfer des 16. Jahrhunderts mit, Zwingli aber war ihm täglicher Helfer und Berater in seinem Wirken in unserer Zeit. Wie es ihn Zwingli gelehrt hatte, war er bereit, sich von Gott im Dienste seines Evangeliums verbrauchen zu

Din haf bin ich
Mach gantz ald brich.

Farner wurde „der” Sprecher Zwinglis unter uns. Seine Vorträge über den Geist und das Leben des Eeformators atmeten eine Kraft der Unmittelbarkeit, der Dringlichkeit und der Ergriffenheit, die allen, die sie erfahren durften, unvergeßlich bleiben wird.