Today With Zwingli

On 19 August, 1530 Zwingli published his Supplikation und Begehren der Prädikanten zu Zürich. The topic at hand is nothing less than a plea with the Pastors of the Canton to remain faithful to the Gospel and to continue on the path of reform. He begins

Fromm, vest etc., lieb herren! Üwer ersam wysheit mag ring erwegen, was übels und unrates zuo diser zyt, dero alle ding so gefarlich stond, under den christlichen stetten entston möchte, wo sy in der leer nit eintrechtig. Es mag ouch das christlich burgrecht zweyerley ler nit erlyden.

So aber Benedictus Burgower, prędicant oder pfarrer zuo Schaffhusen, vom sacrament des nachtmals Christi nit glych mit üns in allen andren stetten leret, darus arges nit das kleinst erwachsen möcht, ist ünser ernstlich beger an üwer ersam wysheyt: Die welle ünser lieb Eydgnossen und mittburger von Schaffhusen darzuo vermögen, das sy üns gedachten Benedicten stellen und darzuo halten, das er bericht eintweders von üns empfahe oder üns gebe; dann wir inn hierinn der unwarheyt und unrechter leer leider muessend schuldigen, über das er sich vil eins andren hatt lassen zuo Bernn mercken.

Er lert ouch unsicher und valsch, so er von Christi beden naturen leret, sam die gotheyt ouch gelidten hab, dess wir inn, ouch anders, so mitlouft, bewysen embietendt.

Zwingli makes his points briefly (in just four pages). It’s still a nice piece, a sort of ‘stick with it guys’ rally cry.