Zwinglius Redivivus

flagellum dei

Zwingli’s Theology In One Volume: Today With Zwingli

zwingliPersons interested in learning Zwingli’s theological viewpoint on just about everything should read his
Auslegen und Gründe der Schlußreden, 14. Juli 1523 in Huldreich Zwinglis sämtliche Werke, vol. 2 (Leipzig: Heinsius, 1908) (Corpus Reformatorum 89).

In that text he covers everything from Christology to Church music.  The volume is an expansion of and commentary on his earlier 67 Articles.  He concludes with an invitation to his reader to send along any recommended corrections.  He also urges them to point out any place where he may have erred concerning his interpretation of Scripture.

Und ob ich an dem sinn der götlichen gschrifft geirrt hette und sich das mit der gschrifft erfunde an einem oder andren ort, daran die bewärnus läge, enbüt ich mich bericht lassen werden, doch nit mit menschen leren oder satzungen, sunder mit der gschrifft, die theopneustos [θεόπνευστος], das ist: von got ingsprochen, heißt. Ouch sol man mir den verstand der gschrifft nit mit vätteren, sunder mit der selbs gschrifft bewysen.

Denn ich mich ouch enbüt, die duncklen gschrifft nit uß minem kopff mit unnützem gschwetz ze bewären, sunder den sinn, den ich uß der geschrifft darbring, den wil ich mit der geschrifft bewären, und muoß die gschrifft min und aller menschen richter sin unnd der mensch nit richter über das wort gottes, in hoffnung, Christus, der die warheit ist, werde sin wort nit lassen undertruckt werden, sunder den schyn siner gnad und eeren uns armen sündren ie mee unnd me durch es offnen. Dem sye mit dem vatter und heilgem geist, einem gott, lob, eer und danck geseit in die ewigheit! Amen!

Now that’s a wise way to end a volume.

NB– If English is your language of choice, this is one of the far too few works of Zwingli that have been translated.  Here.

Written by Jim

14/07/2016 at 10:43 am

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