The Ox and Ass at Jesus’ Birth: Anti-Jewish Rhetoric?

This is a truly fascinating piece which I commend to your attention.

Sie sind eigentlich immer da. Stumm stehen sie im Stall an der Krippe, beobachten das Geschehen der Heiligen Nacht oder dösen auch mal im Heu vor sich hin. Seit Jahrhunderten sind sie die heimlichen Stars an der Krippe: Ochs und Esel. Und doch sind sie Ausdruck von Kritik am Gottesvolk.

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Thomas Söding, Professor für Neues Testament an der Ruhr-Universität Bochum erklärt: “Dass diese Tiere Zeichen sind, ist klar, Zeichen dafür, dass es auch immer eine kosmische Dimension der Frömmigkeit gegeben hat, eine ganz besondere Art und Weise, dass Tiere, die ja auch der Bibel zufolge von Gott geschaffen sind, auch eine spezifische Gottesbeziehung haben.” Aber warum stehen die beiden Vierbeiner an der Krippe? Schließlich werden sie im Weihnachtsevangelium des Lukas mit keinem Wort erwähnt und auch die Weihnachtsgeschichte des Matthäus weiß nichts von tierischer Gesellschaft bei Jesu Geburt. Professor Thomas Söding bestätigt, dass die Evangelien lediglich erwähnen, Jesus sei in eine Krippe gelegt worden. Mehr stehe dort nicht geschrieben. Erwähnt werden Ochs und Esel aber dennoch: in der hebräischen Bibel. Allerdings in einem ganz anderen und weit weniger besinnlichem Zusammenhang. Bei Jesaja 1,3 steht geschrieben: “Der Ochse kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe seines Herrn; Israel aber hat keine Erkenntnis; mein Volk hat keine Einsicht.”

Read the rest. How interesting. How very interesting and notable because it’s one of those ‘why the devil hadn’t I noticed that before’ moments.  I’m convinced.